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Kurzbiographie

Zeitgenössisches Bild von J. Kentmann  

1518 geboren in Dresden

 

1540 Studium der Medizin in Leipzig und Wittenberg

 

1546 Magisterprüfung in Leipzig

 

1549 Promotion zum Doktor der Medizin in Bologna

 

1550 Stadtphysikus (Arzt) in Meißen

 

1551 Hochzeit mit Magdalena Sporer

 

1554 Stadtphysikus in Torgau

 

1574 gestorben in Torgau

 

Kentmann stand mit den bedeutendsten Gelehrten seiner Zeit in fruchtbarem Gedankenaustausch. Er erwarb sich Verdienste bei der Pestbekämpfung. Zwei Jahrzehnte botanischer, zoologischer, mineralogischer und medizinischer Forschung trugen ihm den Rang eines bedeutenden sächsischen Naturforschers über sein Jahrhundert hinaus ein. Intensiv widmete er sich den Fischen der Elbe und den heimischen Kräutern. Der Name Kentmann leitet sich ab von „Kentaur“, dem Pferdemenschen der altgriechischen Sage.

 

Noch heute erinnern an das Ehepaar Kentmann die Portalädikula des Hauses Schlossstraße 25 und ein Portal im Grundstück Wintergrüne 2, versehen mit seinem Kentauren-Wappen.

Letzte Änderung: 12.12.2009